HISTORIE

Der 1899 gebaute und 1986 stillgelegte historische Bahnhof stand 2016 zum Verkauf, nachdem das dortige Restaurant seinen Betrieb aufgegeben hatte. Im selben Jahr verlor die weithin beliebte Kunstakademie Mönchengladbach ihre Räumlichkeiten. Das war die Stunde von Georges Burki, einem Schweizer Musiker, Kunstliebhaber, Unternehmer und persönlichen Freund des Akademiegründers und -leiters Günter von Kannen. Seine Idee: Weder für den ambitionierten Kunstbetrieb der Akademie noch für das stilvolle Bahnhofsgebäude aus dem Jahr 1899 sollte Endstation sein. Burki kaufte den Bahnhof, um in diesem „historisch-ästhetischen Objekt der Extraklasse“ eine Kunstakademie mit einem genreübergreifenden Kulturbetrieb zu verbinden. Neben der bildenden Kunst spielt die Musik eine tragende Rolle, da die räumliche Situation für die Durchführung exklusiver Konzerte wie gerufen kommt.

Das KUNSTSIGNAL -Gründerteam wird komplettiert durch das Mönchengladbacher Unternehmerpaar Katrin und Ralf Hoppen, die als Kulturförderer und Ausbauspezialisten auch gleich den Umbau des ehemaligen Bahnhofs zur professionellen Ausbildungs- und Spielstätte  in die Hand nahmen. Bereits im September 2017 konnte die Kunstakademie in die neuen Atelierräume einziehen. Der ehemalige Wartesaal erstrahlt nun als professionelle Konzert-Spielstätte in neuem Glanz. Ein weiterer sehr interessanter, vielseitig nutzbarer Event-Raum ist im Dachgeschoss entstanden. Beide Räume bieten Platz für Kulturveranstaltungen und beherbergen nebst einem Konzertflügel auch die notwendige technische Infrastruktur.